
Termin: 21. Treffen des Bremer Italo Clubs am Backsberg (Oyten-Fischerhude) vom 6.-8. 7. 2012 ( www.bremer-italo-club.de )
Termin: 24. - 26. August 2012: Sommerausfahrt nach Neuhaus / Elbe (Zeltplatz bzw. Wohnwagen) mit Samstagstour nach Schwerin oder in die Elbtalauen. Details stehen (laut Organisator Ralf Knorr, [mail@r-knorr.de] noch nicht fest. Aber Termin schon mal vormerken!
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Das sind Gegensätze: |
Quo vadis, Moto Guzzi? neueste Zahlen! Geht es aufwärts? |
Guter FAZ.Net Bericht über 90 Jahre Moto Guzzi in Mandello ........hier mehr |
Norddeutsches
Wochenende
Ach, war das vor zwanzig Jahren noch schön, da fand alle paar Wochen mal ein Italo -Treffen statt, und da fuhr man dann hin. Heute gibt es nicht nur an fast jedem Wochenende eine Italo-Veranstaltung, nein, oft hat man mittlerweile die Qual der Wahl zwischen zwei, drei oder noch mehr Italo-Terminen. So stehen zum Beispiel für das erste Juli-Wochenende dreizehn (l3!) Termine im Veranstaltungskalender der Motalia - alleine acht davon sind Guzzi- Treffen!
Auch
am zweiten Mai-Wochenende war die Auswahl größer, als mir lieb war:
Ducati-ClubRennen in Assen, Guzzi-Treffen in Huntlosen und Rostock,
Italo-Meeting am Niederrhein oder Italo-Frühstücke in Visbeck und Koblenz.
Tja, wofür sollte man sich da entscheiden? Aber Moment mal, Huntlosen und
Visbeck liegen doch nur wenige Kilometer auseinander
- das kann man doch prima kombinieren!
Schnell war der Plan gemacht: Am Freitag geht es nach Huntlosen zum Treffen der
Guzzifreunde Eisenherz und am Sonntagmorgen fahren wir zum Italo-Frühstück
nach Visbeck.
Wie es sich so ergab, hatte Markus von der Italo -Interessengemeinschaft
Rhön den gleichen Plan. Was lag also näher, als gemeinsam die 350 bis 400
Kilometer hoch in den Norden zu absolvieren? So gegen 10:30 Uhr traf Markus mit
seiner Ducati Monster bei uns ein, und mit der Moto Guzzi California und der
Aprilia Dorsoduro ging es dann weiter.
Mit einem Besuch bei Ducati Nordhessen und einer Essenspause haben wir über kleine Straßen bei gemütlicher Fahrweise sieben Stunden benötigt. Petrus hat es auf der Tour gut mit uns gemeint, und wir kamen trocken beim Ziel ein paar Kilometer südlich von Oldenburg an. Die Guzzifreunde Eisenherz veranstalten ihr Treffen bei einer Gaststatte an der Landstraße zwischen Huntlosen und Hatten direkt an dem kleinen Fluß Hunte. Für Essen und Trinken ist der Wirt zuständig, den Rest regeln die GuzziFreunde. Die Gaststätte bietet ordentliche sanitäre Anlagen und sogar Duschen. Zusätzlich stand noch ein kleiner Toilettenwagen zur Verfügung.
Für Zelten und Frühstück zahlten wir pro
Person und Nacht zehn Euro. Danach suchten wir uns ein schönes Plätzchen auf
der Wiese für unsere Wochenendbehausung. Das sollte möglichst weit weg von der
Straße sein, aber auch nicht zu dicht am Zelt, wo am Samstagabend die Livemusik
spielen sollte. Geographisch also nicht so ganz einfach zu lösen. Im Endeffekt
landeten wir so ziemlich in der Mitte des Platzes und bauten dort unser Zelt
auf. Als wir damit fertig waren, konnten wir nahtlos zum gemütlichen Teil des
Abends übergehen: Motorräder anschauen, Benzinquatschen, Grillwurst essen und
selbstverständlich das eine oder andere Bierchen mit alten oder neuen Bekannten
trinken. So ein Abend vergeht immer wie im Flug.
Die
Veranstalter waren sehr zufrieden, wie viele Gäste
gekommen waren. Wenn ich das zwischen den Zeilen richtig rausgehört habe, waren
es diesmal deutlich mehr als sonst. So um die dreißig Zelte standen am
Freitagabend auf der Wiese, das ergab schon mal mehr als fünfzig Nennungen. Der
unerwartete Andrang schien das Thekenpersonal etwas zu überfordern, aber wir
waren ja nicht am Verdursten, da konnte man auch mal etwas warten. Nur die Bierglaser hätte man ruhig mal ordentlicher spülen
können.
Zu vorgerückter Stunde wurde es kühler, da versammelten sich einige
von uns um die Feuerstelle. Wie immer gab es viel zu erzählen über
italienische Motorräder, Gott und die Welt und viele andere Themen. Ein
BMW-Mechaniker gab ein paar Geschichten aus seinem Berufsleben zum besten, so
konnten wir auch mal über den Tellerrand "blicken".
Irgendwann zu später Stunde steuerten wir unser Zelt an und mussten feststellen, dass die Doppelluftmatratze es uns anscheinend übel nahm, da wir sie gut zwei Jahre nicht mehr benutzt hatten: Sie verlor definitiv Luft. Also noch mal aufgeblasen. Der Morgen brachte uns dann nach schönen Träumen auf den Boden der Tatsachen zurück, oder anders gesagt: Die Matratze war so platt, dass wir auf dem Boden aufwachten! Nun waren wir zwar nicht am Boden zerstört, aber doch etwas verärgert. Naja, erst mal genossen wir das reichhaltige Frühstück mit Spiegeleiern im sonnigen Biergarten, das war schon klasse! (...)
Nach einer privaten Ausfahrt kehrten wir zum Treffenplatz zurück. An
dem war das Unwetter anscheinend knapp vorbeigezogen. Dort hatte sich
mittlerweile einiges getan. Die Zeltwiese war deutlich voller geworden, und
unter den Neuankömmlingen befanden sich einige bekannte Gesichter, die wir
schon lange nicht mehr gesehen hatten. Mit dem jetzt geöffneten Bierpils
klappte die Getränkeversorgung deutlich besser als am Vorabend. Ein Glas Bier
kostete zwei Euro, und für eine Grillwurst waren 1,50 Euro zu bezahlen. Das
waren Preise, mit denen man gut leben konnte. Einen Teil des Abends verbrachte ich mit Stefan, der wollte eigentlich
nur als Tagesgast vorbeischauen, blieb dann aber doch länger und fand in
irgendeinem Zelt bei Bekannten Unterschlupf. Mit Jupp wurden Erinnerungen an
alte Zeiten wach, als Desmo Corse noch Rennveranstaltungen in
Polen abhielt - das ist auch schon über zehn Jahre
her. Geli und ich konnten uns noch gut daran erinnern, als ihr Mann vor fünfzehn
Jahren beim Guzzi-Treffen in Mandello verhaftet wurde, nachdem man ihm am Imbiss
Falschgeld angedreht hatte. Mit anderen unterhielt ich mich über das erste
OstseeItalo-Treffen in Kiel 1988 oder über die Gründungsversammlung des
Bremer Italo Clubs, was auch schon eine Ewigkeit her ist. Ende Juli veranstalten
die Bremer bereits ihr zwanzigstes Treffen, anläß1ich des Jubiläums dieses Mal
mit Live-Musik.
Da wurde einem so langsam bewusst, wie lange man sich doch teilweise
schon kennt, wie oft man sich in den vielen Jahren hier und da getroffen hat,
teilweise ist die Italo-Szene wie eine große Familie.
Auch dieser Abend verging wieder verdammt schnell. Hier ein Schwatz, dort ein
Bier, dann etwas der Live-Musik zugehört. Zum Glück habe ich keine Uhr, so
habe ich mir auch keine Gedanken darüber gemacht, wann ich in den Schlafsack
gekrochen bin.
Der
Morgen begrüßte uns wieder mit schönem Sonnenschein, und auch das Frühstück
war wieder prima. Dann galt es, Zelt abbauen, zusammenpacken, verabschieden und
ab zum Italo-Frühstück. Die Strecke war nicht weit, aber man will ja auch
rechtzeitig dort sein.
Die Veranstaltung in Visbeck hat eine lange Tradition. Das erste Mal fand sie bereits vor 22 Jahren als reines Italo-Frühstück statt. Zwei Jahre später gab es eine Erweiterung zum Italo- und BMW (Boxer)-Frühstück. Kernpunkt des Geschehens ist die extra abgesperrte Schulstraße mitten im Ort, wo Festzeltgarnituren, Stehtische und der Verkaufsbereich für Kaffee, Tee, Brote usw. aufgebaut waren. Am Eingang der Straße freute sich ein Eiskaffee über die guten Umsätze, und überall parkten Motorräder, rechts und links am Straßenrand, auf Höfen, in Garageneinfahrten usw. Das war schon wie eine kleine Invasion.
Auch hier waren wieder viele schöne Motorräder zu sehen, darunter aber
auch reichlich BMWs und andere Fahrzeuge, die nicht aus Italien stammen und
(...) unter den zahlreichen Besuchern waren selbstverständlich wieder ein paar
bekannte Gesichter.
Gegen Mittag gab es Schauer, da rückten
alle unter den Vordächern und Bäumen zusammen. Nach ein paar Minuten war der
Spuk aber schon wieder vorbei, der Stimmung tat das keinen Abbruch. Bald danach
machten wir uns auf den Heimweg, wir hatten ja noch um die 300 Kilometer vor
uns. Schließlich wurden es etwas mehr als 350 Kilometer, weil wir hier und da
ein paar besonders dunklen Wolken auswichen. Aber so kamen wir fast trocken zu
Hause an und freuten uns, ein schönes Wochenende erfolgreich hinter uns
gebracht zu haben.
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Gute Nachrichten:
Minikennzeichen statt Kuchenblech !
Was sich fast jeder Motorradfahrer wünscht, gibt es jetzt: Das unauffällige Minikennzeichen. Höhe 20 cm, Breite 18 oder 20 cm. Schrifthöhe statt 75 mm nur noch 49 mm. Gibt es nicht nur bei Neuanmeldung oder Ummeldung, sondern auch jederzeit "bei laufendem Betrieb". Die Kosten bei der Zulassungsstelle ligen in etwa bei 4 €, die des Kennzeichens bei 20 €. Einfach mit dem alten Blech hin und ein neues prägen lassen. Selbst 4 Zeichen (2 Buchstaben und 2 Zahlen) passen auf ein 18 cm breites Kennzeichen.
Wenn das mal keine gute Neuerung ist!
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Wir Guzzifreunde Eisenherz... ...und unsere Diven, Signoras, Signorinas, Primadonnen, Bella Donnas, Lieben, Zicken, Böcke, usw.:
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Im Duden gefunden:
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Guzzifreunde Eisenherz
- gegründet vor über 10 Jahren im Raum Oldenburg -
stellen sich vor:
Das
Stammlokal
Direkt an der Hunte gelegen, zwischen den Orten Huntlosen und Hatten an der Hunte gelegen, findet jeder Motorradfahrer das Gasthaus "Zur Hunte". Die Eisenherzen halten hier jeden ersten Sonntag im Monat ihren Stammtisch und hier ist auch der ideale Ausgangspunkt für Touren und Treffen. Motorradfahrer sind wirklich gern gesehene Gäste, es gibt ausreichend Parkplätze für Motorrad und PKW, auch die Bewirtung ist einfach Klasse!
Die familiäre Atmosphäre lädt immer wieder zum Verweilen ein. Ein besonderer Tipp: In der Saison (siehe Kalender auf Seite 3) gibt es jeden Sonntag ab 10 Uhr Motorradfahrer - Frühstück! Draußen im Garten sitzen, frühstücken, klönschnacken, und ...
Erlebenswert ist auch immer wieder das "Open-Air-Spiegeleierbraten" unseres Wirtes Jürgen, der bei schönem Wetter auch im Biergarten direkt am Fluss für das leibliche Wohl und gefüllte Teller sorgt.
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Das angrenzende Areal und auch weitere Räumlichkeiten werden
von Motorradfahrern sowie auch von anderen Vereinen wie Kanufahrern gerne
genutzt. Es gibt ausreichend Campingmöglichkeit, Platz für ein gemütliches
Lagerfeuer und vieles mehr ... Also nicht erstaunt sein, wenn
dort mal eine Reihe Indianertipis zu sehen sind.
Für Events und Wochenendtreffen steht so alles zur Verfügung,
was gebraucht wird:
Großer Partyraum mit allem Drum und Dran
Duschen und Sanitäranlagen in Top-Zustand
Möglichkeiten zum gemeinsamen Grillen und für Lagerfeuer
Wunsch-Verpflegung nach vorheriger Absprache
((Dank an Hannes für den obigen Text))
Kontaktadresse:
Gaststätte "Zur Hunte" 26197 Huntlosen
Hatter Straße 15 Tel: 04487 - 1468
Auf die inneren Werte kommt es doch eigentlich an.
Daher ein Blick in unser Innerstes! Bei uns gilt jetzt auch die Frauenquote!
Zum Vergrößern der Poster (nach einem Gemälde von Ralph Wojtynek):
Auf das Poster klicken
Guzzifahren hat natürlich viele schöne Seiten.
Aber nun mal ehrlich: ist es nicht vor allem die Klangkulisse des urigen V 2, auf die wir schwören? Lärm in seiner schönsten Form, zumindest in den Ohren eines Guzzifahrers.
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((Dank an Holger für den Sound))
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Datum der letzten Änderung 18.05.2012 14:34 Uhr